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Willkommen auf der Webseite der Initiative zur Volksbildung und Aufklärung (I.V.A.) Bonn.

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Termine

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Veranstaltungen in Aachen

Was bei Marx über die Ware zu lernen ist

Was ist an Karl Marx noch aktuell? Was können wir heute noch immer oder wieder von ihm lernen? Von diesen Fragen ausgehend hat die DGB-Jugend Aachen im Sommer 2016 eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zur Aktualität der Marxschen Theorie durchgeführt. Referenten waren Autoren des Buches „Zurück zum Original“ (hg. von Johannes Schillo, VSA 2015, siehe IVA-Seite „Bücher“). Die begonnene Diskussion wurde im Herbst fortgeführt. Die Reihe soll im Jahr 2018 fortgesetzt werden (nähere Informationen folgen). Die Veranstaltungen der DGB-Jugend sind offen für alle Interessenten. Kontakt: redcat@posteo.de.

  • Die nächste Veranstaltung in Aachen soll zum Thema „Der Fetisch von Ware, Geld und Kapital“ am 19. Januar 2018 stattfinden, voraussichtlich im DGB-Haus, Dennewartstraße 17, 52068 Aachen. Beginn: 18.00 Uhr.


Veranstaltungen in Bonn

"200 Jahre Marx“

Die IVA-Initiative macht in Kooperation mit Gegeninformation Bonn am Mittwoch, dem 20. Dezember, eine Diskussionsrunde zur aktuellen Marx-Renaissance, die zur Zeit Feuilleton, Bildungsbetrieb und Wissenschaft beschäftigt. Dabei geht es konkret um die Vorlesungsreihe „200 Jahre Marx“ der Friedrich-Ebert-Stiftung, die zur Zeit an der Uni Bonn läuft und bei der als erste Veranstaltung in 2018, am 17. Januar, die taz-Wirtschaftsredakteurin Ulrike Hermann einen Vortrag „Marx und die Krise der heutigen Ökonomie“ halten wird.

Hermann hat ihre Thesen u.a. in einer von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegebenen Publikation zum 150. Jubiläum des „Kapital“ vorgestellt (Aus Politik und Zeitgeschichte, Nr. 19-20). Das Heft steht zum kostenlosen Download auf der Homepage der Bundeszentrale bereit: http://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/247643/das-kapital. Einige Kritikpunkte dazu finden sich bereits in „Marx is back“, Vol. 4, auf der IVA-Website: https://www.i-v-a.net (Texte2017), dort auch unter Vol. 9 nähere Informationen zur Bonner Vorlesungsreihe (die mit einem Vortrag des Politikwissenschaftlers Thomas Meyer startete).

Hermann vertritt die Position, Marx habe trotz einiger Verdienste in theoretischer Hinsicht „letztlich nicht verstanden, wie Geld funktioniert. Er blieb in einem Sumpf von Widersprüchen stecken, weil er irrtümlich glaubte, dass auch das Geld eine Art Ware sei. Daraus folgte für ihn dann umstandslos, dass die Arbeitswertlehre auch für das Geld gelten müsse… Diese Idee konnte plausibel erscheinen, solange Geld vor allem aus Gold oder Silber bestand… Marx stand vor dem Rätsel, warum auch die Geldscheine wertvoll waren. Er erkannte nicht, dass Geld eine soziale Konvention ist… Da Marx jedoch glaubte, dass Geld gleich Gold sei, konnte er nie schlüssig erklären, wie die Kreditvergabe funktioniert.“ Die Autorin hat dazu auch das Buch „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung – Die Krise der heutigen Ökonomie oder Was wir von Smith, Marx und Keynes lernen können“ veröffentlicht (2016). Die Vorlesung mit Hermann in der Uni Bonn am 17.1. findet im Hörsaal IX von 18.00 bis 19.30 statt. Nähere Informationen zu der Vorlesungsreihe finden sich unter: http://www.fes-soziale-demokratie.de/marx.html.

  • Die Diskussion am 20. Dezember will mit Autoren der IVA-Publikation „Zur Aktualität der Marxschen“ die Thesen der Wirtschaftsredakteurin – beispielhaft für die Touren der modernen Marx-Widerlegung – unter die Lupe nehmen. Eventuell sollen in der Folge Veranstaltungen zum Thema „Was von Marx zu lernen ist“ in Bonn angeboten werden. Die Homepage von Gegeninformation Bonn hat die Adresse: http://gegeninformation.org/. Treffpunkt ist der Buchladen Le Sabot, Breite Straße 76, 53111 Bonn (Nordstadt). Beginn der Veranstaltungen um 19.00 Uhr.

Kapital-Lesekreis in Bonn: Karl Marx, Das Kapital, Band I

IVA hat 2016 einen Lesekreis zum „Kapital“ von Karl Marx, Band 1, gestartet. Treffpunkt: Linkspartei-Büro, Vorgebirgsstr. 24, 53111 Bonn (am Frankenbad). Das Treffen findet in der Regel einmal monatlich statt, und zwar samstags von 14-18 Uhr in Bonn. Der nächste Termin steht noch nicht fest, voraussichtlich Anfang 2018. Nähere Information unter: http://www.kapital-lesen.com/lesekreis/bonn/. Kontakt: kapitalseminar@gegeninformation.org.



Veranstaltungen in Dortmund

Reihe "Was ist an Karl Marx noch aktuell?"

Die letzte Veranstaltung hat im Mai 2017 statt gefunden. Veranstalter ist die DGB-Jugend Dortmund-Hellweg. Zu den Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen, die allen Interessenten offen stehen, sind Autoren des Buches „Zurück zum Original – Zur Aktualität der Marxschen Theorie“ (hg. von Johannes Schillo, VSA 2015, siehe IVA-Seite „Bücher“) eingeladen. Kontakt: redcat@posteo.de

  • Achtung Terminänderung: Die nächste Veranstaltung war für Mittwoch, 13. Dezember 2017, vorgesehen, muss aber jetzt auf den Februar 2018 verschoben werden; voraussichtlich Mittwoch, der 7. Bestätigung folgt aber noch. Ort: DGB-Jugend Dortmund-Hellweg, Ostwall 17-21, 44135 Dortmund. Beginn: 18.00 Uhr. Thema s.u.

(Soziale) Marktwirtschaft oder der Produktions- und Zirkulationsprozess des Kapitals?

Die wirtschaftlichen Verhältnisse, in denen die arbeitende Menschheit schlechte Erfahrungen macht, regelmäßig auf Widersprüche und Härten stößt, werden von den Verantwortlichen, speziell den Nutznießern, so präsentiert, als müsste es im Grundsatz – alle denkbaren Alternativen und Reformen eingeschlossen – so sein und ginge gar nicht anders. Die Bezeichnung Marktwirtschaft, die ja nur eine bestimmte Methode der Reichtumsherstellung und -verteilung benennt, aber den Zweck der Veranstaltung verschweigt, ist dafür geschaffen. Ein Wort – vor allem in Ergänzung mit den Attributen „frei“ oder „sozial“ – soll die Vernünftigkeit und Sachgemäßheit dieser Wirtschaftsweise, der besten aller möglichen, verbürgen.

Dass die hochgelobte Wirtschaftsordnung selber zu sozialen Unterschieden führt, kann man dem also schon entnehmen. Und wenn die moderne Sozialforschung sich ihnen widmet, kommen Erinnerungen an die Klassengesellschaft auf, wie es sie in den Frühzeiten des Kapitalismus selbstverständlich gab. Die Rede von der „Marktwirtschaft“ will zwar herausstellen, dass im Wirtschaftsleben keine Klasse, sondern der Markt herrscht. Aber sie kann eins nicht zum Verschwinden bringen, nämlich den Tatbestand, dass es zwei „Sorten“ des homo oeconomicus gibt: die Lohnabhängigen mit ihrer Arbeitsfähigkeit, die sie dem Arbeit(platz)geber mit einer vertraglichen Abmachung verkaufen, und ihre Vertragspartner, die handelnden Subjekte des Kapitals – Familienunternehmen, Gesellschaften, Weltfirmen usw. –, die die fremde Arbeit für ihren Verwertungszweck nutzen. Von Natur aus gibt es diesen Unterschied der Menschen nicht, also ist er gesellschaftlich gemacht. Folgende Punkte sollen im Einzelnen diskutiert werden:

1. Warum ist der ökonomische Zusammenhang nur im Austausch, in der Zirkulation der Waren vorhanden, während in der Produktion eine „ungesellschaftliche“ Form der „Freiheit des Privatunternehmers“ herrscht?

2. Marx hat die beiden Sphären im „Kapital“ – Band 1, der Produktionsprozess, Band 2, der Zirkulationsprozess – untersucht. Welche Gesetzmäßigkeiten der Zirkulation sind hier besonders zu thematisieren? Wie läuft die Bewegung des Kapitals von Vorschuss – Produktion – Verkauf ab?

3. Was bedeutet es gesamtgesellschaftlich für die Produktion, wenn sie der Reproduktion des Kapitalwertes unterworfen wird? Dabei können Beispiele aus der Welt des Kommerzes als Anschauungsmaterial dienen – wie Aufstieg und Fall von Airberlin, Schlecker, Opel oder auch Erfolgsstories aus der Welt des industriellen Kapitals.



Veranstaltungen in Köln

IVA-Angebote im Bürgerzentrum Alte Feuerwache

Die IVA-Initiative hat ihre letzte Veranstaltung in 2017 zum Thema (Lohn-)Gerechtigkeit durchgeführt. Anfang 2018 soll eine Diskussionsveranstaltung zum bedingungslosen Grundeinkommen folgen. Nähere Angaben demnächst. Ort: Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3, 50670 Köln, Clubraum (Nähe Ebertplatz).



termine.txt · Zuletzt geändert: 2017/12/17 08:01 von redcat

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